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Die FEM Berechnung ist heutzutage wesentlicher Bestandteil moderner Gießereiprozesse. Gusseisen stellt bezüglich seiner Eigenschaften für viele Anwendungen(z. B. FEM Berechnung)
den idealen Werkstoff dar. Doch das Potenzial, das insbesondere die Freiheit in der Formgebung gibt, wird oftmals nicht genutzt.
Häufig
entstehen überdimensionierte, nicht kraftflussgerechte Gusskonstruktionen, wo Leichtbau und optimale Materialausnutzung gefragt wären.
Doch auch das andere Extrem, bei dem die Leistungsdaten bestehender, ursprünglich ausreichend dimensionierter Konstruktionen bis zum
Bauteilversagen gesteigert werden, ist in der industriellen Praxis anzutreffen.
Die Geometrie kraftflussgerechter Bauteile ist so komplex, dass für Standardprofile geltende Formeln bestenfalls zur überschlägigen Querschnitt-Dimensionierung herangezogen werden können. Somit benötigt man eine genaue FEM Berechnung.
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Aufgrund der Erfahrung aus einer Vielzahl von Entwicklungsprojekten in unserem Hause muss davor gewarnt werden, die Nennspannungen für einfache Geometrien auf komplexer geformte Bauteile zu übertragen.
Hier existiert in der Regel kein Nennquerschnitt, zudem kann beispielsweise die Geometrie der Krafteinleitung zur mehrachsigen Bauteilbeanspruchung führen, die beim Bauteilentwurf in der 2D-Ebene leicht übersehen wird.
Erst die FEM-Berechnung bietet eine hinreichende Sicherheit bei der Bestimmung der Bauteilbeanspruchung.
Mit der zunehmenden Einführung von 3D-CAD-Systemen(FEM-Berechnung) und den damit zur Verfügung stehenden Volumenmodellen der Gussteile reduziert sich der Aufwand für die Bauteilberechnung erheblich.
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