Simulation
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Bereits im Vorwege der Prototypenherstellung sichern wir die risikoarme Herstellung durch gießtechnische Simulationen ab. Dazu setzen wir die Simulationssoftware MAGMAsoft® ein. Die 3D-CAD-Modelle werden zu diesem Zweck -sofern es sich nicht bereits um Rohteildaten handelt- um die Bearbeitungszugaben sowie um das Gießsystem mit Anschnitt- und Speisetechnik ergänzt. Die Berechnung des Gießprozesses umfasst die Formfüllung, die Erstarrung des flüssigen Eisens sowie die Gefügeumwandlungen im erstarrten Zustand. Über die während der Formfüllsimulation berechnete Temperaturverteilung können potentielle Bereiche mit Kaltverschweißungen frühzeitig erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. |
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Formfüllsimulation für eine Rotornabe |
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Das Nachverfolgen von Strömungslinien (Tracing) gibt dem Gießerei-Ingenieur Auskunft darüber, ob ein Risiko für Erosionen der Sandform oder schlechten Oberflächenqualitäten besteht. Die eigentliche Problematik ist jedoch die Schwindung des Eisens beim Abkühlen, insbesondere beim Sphäroguss. Maßgebliches Augenmerk wird daher darauf gelegt, dass der Flüssigeisen-Nachschub aus den Speisern zu den erstarrenden Bauteilvolumen möglichst nicht abgeschnürt wird. Der Gießer bezeichnet dies als gerichtete Erstarrung. Sie ist anzustreben, um Gefügeauflockerungen oder Lunker im Bauteilinnern zu vermeiden. |
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